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Auf dem Weg zum intelligenten Krankenhaus: NEXUS / KISNG

08.10.2019

Unser Messestand auf der DMEA 2019 steht unter dem Motto „ONE / NEXUS“. Was wir damit sagen möchten? NEXUS-Lösungen begleiten den Patienten ganzheitlich durch Ihr Krankenhaus – von der Aufnahme, oft sogar schon im Vorfeld, bis zur Entlassung und darüber hinaus. Und: Das digitale Krankenhaus ist heute bereits Realität – mit dem NEXT GENERATION-KIS von NEXUS. Unser Ziel ist es, die digitale Transformation weiterzudenken. Hin zu einem intelligenten Krankenhaus.

 

NEXUS KIS - das NEXT GENERATION-KIS

 

Ein Beispiel: Martin Helmsdorff ist 32 Jahre alt und hatte sich vor einem guten Jahr beim Skifahren den Unterschenkel gebrochen. Die Fraktur war kompliziert und musste mit Marknägeln und Platten stabilisiert werden. Nun steht die operative Entfernung des Osteosynthese-Materials an.

 

Zuweiserbindung und Patient Empowerment

 

So oder so ähnlich könnte die Geschichte eines Patienten beginnen, der in Ihr Krankenhaus kommt. Und wie geht sie weiter? Über das Einweiserportal (powered by NEXUS / CHILI) hat der niedergelassene Orthopäde, bei dem Herr Helmsdorff in Behandlung ist, bereits die erforderlichen Termine vereinbart und Befunde sowie Bilddaten bereitgestellt, die direkt ins NEXUS / KISNG übernommen wurden. Über das Patientenportal konnte der Patient vorab die Basisanamnese ausfüllen, seine Versicherungsdaten hinterlegen und Wahlleistungen auswählen, so dass am Tag der Aufnahme alle Informationen vorliegen. Auch Herr Helmsdorff erhält dort wichtige Informationen, die ihm helfen, seinen Aufenthalt bestmöglich zu planen.  

 

Das Krankenhausinformationssystem (KIS) spielt als führendes IT-System eine wichtige Rolle auf dem Weg des Patienten durch ein Krankenhaus: Von Belegungsplanung –  so stellen Sie sicher, dass Ihre räumlichen Ressourcen bestmöglich genutzt werden und keiner Ihrer Patienten auf Zusatzbetten im Flur untergebracht werden muss – bis zum Entlassmanagement.

 

Prozessorientierung

 

Ein wesentlicher Vorteil des NEXUS / KISNG ist die ausgeprägte Orientierung an den Prozessen der Anwender und die innovative Benutzerführung in Workspaces. Einzelne Funktionen, etwa im Bereich der Patientenverwaltung, im Behandlungs- oder Pflegemanagement, lassen sich als Plug-Ins einfach zum individuellen Arbeitsplatz des Users hinzufügen. Der modulare und offene Aufbau ermöglicht die schrittweise Einführung verschiedener Funktionalitäten und die Integration in bestehende IT-Landschaften – und bietet dennoch nahtlose Funktionalitäten aus einem Guss. Interoperabilität, IHE-Kommunikation und intelligente Geräteanbindungen sind weitere Maßgaben, an denen sich unsere Entwicklung orientiert.

 

Telematik, Mobility und klinische Kernprozesse

 

Aber kommen wir zurück zu unserem Patienten. Über die Anbindung des NEXUS / KISNG an die Telematikinfrastruktur werden die Versichertenstammdaten von Herrn Helmsdorff direkt und digital überprüft. Die Aufklärung zu Narkose und OP und die Erläuterung bestimmter Befunde erfolgt mit Hilfe eines Tablets und den dazu passenden mobilen Applikationen digital am Bett des Patienten.

 

Überhaupt ergänzen umfangreiche mobile Lösungen das NEXUS / KISNG. Die Apps sind mit Blick auf das Anwenderverhalten im klinischen Umfeld hin optimiert und ermöglichen etwa die Zeiterfassung in der Pflege, Wunddokumentationen, die Erfassung von Vitalwerten oder die Dokumentation klinischer Verläufe – intuitiv und fast nebenbei. Auf den Stationsrechnern muss nichts mehr aufwändig nachgepflegt werden – das spart Zeit und minimiert Fehler, etwa durch intelligente Ausfüllhilfen, und kommt direkt der Versorgung Ihrer Patienten zugute. Die Apps sind plattformunabhängig und in einem eigenen NEXUS-Appstore übersichtlich organisiert.

 

Auch weitere klinische Kernprozesse lassen sich im NEXUS / KISNG vollständig digital abbilden, etwa in den Bereichen Closed-Loop-Medikation, einer durchgängigen Patientenkurve bis zur PDMS inklusive Geräteanbindung, dem OP-Management mit AEMP-Prozess oder in der Intensiv- und Notfallmedizin. Dabei kommt es vor allem darauf an, die entstehenden Daten intelligent zu verknüpfen. Ein System, das die Vitalparameter des Patienten konstant mit der Medikation abgleicht, erkennt automatisch Auffälligkeiten und schlägt Alarm.

 

Und Herr Helmsdorff? Sein Aufenthalt in Ihrem Krankenhaus verlief ohne Komplikationen, die Platten und Nägel wurden erfolgreich entfernt. Mittlerweile ist er wieder zu Hause, die Nachsorge übernimmt sein Orthopäde, der sich über das Einweiserportal bereits ein umfassendes Bild vom Verlauf des Eingriffs machen konnte.  

 

Wir freuen uns, Ihnen auf der DMEA mehr zu erzählen - zur Terminvereinbarung bitte hier entlang.


NEXUS / PEGASOS – Archiv und ECM für Medizin und Verwaltung

02.04.2019

Von der Aufnahme im KIS, über Radiologie- und Laborprozesse bis zur Spezialbefundung und zum Qualitätsmanagement haben wir Ihnen bereits anschaulich erläutert, wie die NEXUS-Lösungen Sie auf der Reise zum digitalen Krankenhaus unterstützen können. Eines haben die bisher beschriebenen Patientenfälle gemeinsam: die Behandlungsdaten sind revisionssicher im NEXUS / PEAGSOS Archiv gespeichert und können direkt im NEXUS / KISNG Workspace eingesehen werden. Darüber hinaus bieten die Enterprise Content Management (ECM) Funktionen von PEGASOS Unterstützung bei der Digitalisierung Ihrer dokumentenbasierten Prozesse in Medizin und Verwaltung.

 

NEXUS / PEGASOS

 

Patientenaufnahme gut vorbereitet

 

Doch zurück zu Herrn Helmsdorff, der zur operativen Entfernung der Marknägel und Platten aus seinem Unterschenkel ins Krankenhaus kommt. Seine ausgewählten Wahlleistungen hatten im PEGASOS ECM-System entsprechende Aufgaben ausgelöst, die zur Bearbeitung an den zuständigen Sachbearbeiter gingen. So konnte für den Aufenthalt von Herrn Helmsdorff alles wie gewünscht vorbereitet werden.

 

Über das Einweiserportal wurden bereits vor der Aufnahme im Krankenhaus Bilder und Befunde des Facharztes ans Krankenhaus übermittelt. Ein vergessener Arztbrief wird rasch vor Ort in der Aufnahme gescannt und in der digitalen PEGASOS Patientenakte abgelegt. Die bereits digital vorliegenden Akten und Bilder aus früheren Behandlungen stehen über das PEGASOS-Archiv zur Verfügung, so dass der operierende Arzt einen Blick auf die vollständige Behandlungshistorie werfen kann. Die radiologischen Bilder der Fraktur kann er sich über den im PEGASOS-System integrierten CHILI-Viewer in Original-DICOM-Qualität ansehen. Und auch der OP-Bericht der damals operierenden Spezialklinik ist dank etablierter IHE-Kommunikation direkt in der PEGASOS Patientenakte verfügbar und rundet das ganzheitliche Bild von unserem Patienten ab.

 

Vorteilhaft ist, dass der Arzt seinen individuellen NEXUS / KISNG Workspace nicht verlassen muss. PEGASOS fügt sich als Plug-in nahtlos in die moderne Benutzeroberfläche ein und gewährt Zugriff auf die Patienteninformationen aller angeschlossenen IT-Systeme.

 

Optionen nach der Entlassung

 

Nach der Entlassung wird – falls vorhanden – die Rest-Papierakte intern oder über einen Dienstleister gescannt und automatisch in die bestehende PEGASOS Patientenakte einsortiert. Bevor er nach Hause geht, möchte Herr Helmsdorff aber noch von seinem Recht auf Einsicht in die Patientenakte Gebrauch machen. Für die Klinikmitarbeiterin ist das dank PEGASOS nur ein Knopfdruck. Auch dem Patientenwunsch, zentrale Dokumente der Behandlung an die elektronische Gesundheitsakte (eGA) der Krankenkasse zu übertragen, kann mittels IHE-Funktionalität und PEGASOS EGA-Bridge einfach nachgekommen werden. Zu guter Letzt wäre auch das Löschen von Patienteninformationen gemäß EU-DSGVO auf Antrag für die Mitarbeiterin komfortabel und schnell umsetzbar.

 

Wenn der MDK anfragt

 

Seit das Klinikum eine vollständige und digitale Behandlungshistorie im NEXUS / PEGASOS System verfügbar hat, bekommt Herr Jakob im Reklamationsmanagement beim Eingang einer MDK-Prüfanfrage keine Schweißperlen mehr auf der Stirn. Er legt einfach direkt in der PEGASOS Patientenakte unter dem betroffenen Fall einen MDK-Fall an, importiert die Prüfanzeige und stellt die angeforderten Unterlagen in einem digitalen Aktenextrakt zusammen. Aufgaben zu Stellungnahmen kann er direkt aus dem MDK-Fall starten. Auf diese Weise kann er dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen ohne großen Aufwand fristgerecht Einsicht in die fraglichen Dokumente gewähren oder den Aktenextrakt sogar digital übermitteln.

 

Und was ist mit den administrativen Prozessen?

 

Nicht nur im medizinischen Bereich kann das NEXUS / PEGASOS ECM-System für das digitale Informationsmanagement genutzt werden. Gerade administrative Prozesse in einem Krankenhaus bergen großes Optimierungs- und Einsparpotential. Beispielsweise werden eingehende Papier- und PDF-Rechnungen sowie das neue XRechnung-Format mit PEGASOS vollständig digital verarbeitet. Der definierte Freigabeworkflow lenkt die Rechnung automatisiert und fristgerecht bis zur Buchung durch den Prozess. Die Finanzleiterin Frau Schwarz freut sich über drastisch verkürzte Durchlaufzeiten, Transparenz und Einsparungen durch Einhaltung der Skontifristen.

 

Mit dem digitalen Vertragsmanagement hat das Klinikum auch all seine Verträge, die damit zusammenhängenden Kosten sowie Kündigungs-, Garantie- und Wartungsfristen im Blick und kann diese aktiv steuern. Jegliche Korrespondenz oder Nebenabsprachen sind konsolidiert in der digitalen Vertragsakte abgelegt. Hinterlegte Zahlungspläne können sogar für die automatisierte Rechnungsfreigabe genutzt werden.

 

Weitere Fachlösungen wie die digitale Personalakte, die Projektakte, der digitale Posteingang, das freie Verwaltungsarchiv oder auch die E-Mailarchivierung unterstützen das Krankenhaus ebenfalls dabei, das Unternehmenswissen sicher und konsolidiert zu archivieren sowie Arbeitsprozesse in die digitale Welt zu überführen. Entsprechend der ONE / NEXUS Idee ermöglicht das NEXUS / PEGASOS ECM-System ganzheitliche digitale Prozesse von der Fachabteilung bis zum gesamten Krankenhaus.

 

Gerne zeigen wir Ihnen mehr - vereinbaren Sie noch heute einen Termin!


NEXUS / CURATOR: Qualitätsmanagement für Gesundheitseinrichtungen

26.03.2019

Auf der DMEA dreht sich für NEXUS in diesem Jahr alles um ganzheitliche digitale Prozesse, die den Patienten – einem roten Faden gleich – durch Ihr Haus führen. Aber was hat Qualitätsmanagement mit der Reise eines Patienten durch Ihr Krankenhaus zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel – auf den zweiten aber schon. Um es mit Henry Ford zu sagen: „Alles kann noch besser gemacht werden, als es gemacht wird.“ Und genau das ist die Aufgabe des Qualitätsmanagements! Die Qualität der Versorgung immer noch ein bisschen besser machen als am Tag zuvor.

 

QM für Gesundheitseinrichtungen

 

Und wie können Qualitätsziele erreicht werden? Analog zu anderen Organisationen entsteht auch in Krankenhäusern stetig neues Wissen, das die bisherigen Wissensbestände ergänzt oder ablöst. Dazu zählen fachliche Standards, zum Beispiel in der Pflege oder im Gerätehandling, ebenso wie organisationsbezogene Kenntnisse, etwa Verfahrensanweisungen und Prozessbeschreibungen. Dieses Wissen zusammenzuführen und verfügbar zu machen, ist Kern einer qualitätsgesicherten Patientenversorgung.

 

Mit NEXUS / CURATOR bieten wir Ihnen eine umfangreiche Softwarelösung, die exakt auf die Anforderungen des Qualitätsmanagements in Gesundheitseinrichtungen zugeschnitten ist. Kernstück ist die normgerechte Dokumentenlenkung. Darauf aufbauend kann das QM-System modular erweitert werden: Intranet, Risikomanagement, Meldewesen, Maßnahmenmanagement, Auditplanung, eLearning, Datenschutz- und Informationssicherheitsmanagement – um nur einige zu nennen. Das Ergebnis ist eine Wissensplattform für Ihre Gesundheitseinrichtung, von der letztlich auch der Patient profitiert.

 

Den Prozessen folgen

 

Um noch einmal auf den Weg des Patienten durch Ihr Krankenhaus zurückzukommen: Ein effizientes Qualitätsmanagement erfordert den Blick über die eigene Abteilung hinaus – und folgt den Prozessen, die Patienten in der Regel durchlaufen: Von der Aufnahme über diagnostische Verfahren, Laboranforderungen, therapeutische Maßnahmen, Medikation, Operationen, Pflegemaßnahmen bis zur Entlassung. Hier hilft ein zentrales QM-System, das dezentral gepflegt werden kann. In NEXUS / CURATOR kann die QM-Dokumentation entlang der Prozesslandkarte Ihres Hauses erfolgen. Damit erfüllen Sie nicht nur die Anforderungen der DIN ISO 9001:2015, Ihre Mitarbeiter finden sich und ihre täglichen Abläufe darin wieder.

 

Ganz im Sinne von „ONE / NEXUS“ ist das Qualitätsmanagement in NEXUS / CURATOR als Instanz zu verstehen, die dafür sorgt, dass der Patient sicher durch Ihr Krankenhaus geleitet wird. Das Risikomanagement sorgt dafür, dass Risiken erkannt und minimiert werden. Das Datenschutzmanagement bedeutet, dass Maßnahmen, die den Schutz personenbezogener Daten betreffen, umgesetzt und nachgehalten werden. Die Dokumentenlenkung stellt sicher, dass wichtige Informationen, die die Patientenversorgung betreffen, bei den entsprechenden Mitarbeitern ankommen und rezipiert werden. Die Liste ließe sich noch fortsetzen…

 

Wir freuen uns darauf, Ihnen auf der DMEA noch mehr zu zeigen. Vom 09.-11. April 2019 in Berlin. Infos und Termine gibt es hier!




Auf dem Weg zum intelligenten Krankenhaus: NEXUS / KISNG

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