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NEXUS / PEGASOS – Archiv und ECM für Medizin und Verwaltung

02.04.2019

Von der Aufnahme im KIS, über Radiologie- und Laborprozesse bis zur Spezialbefundung und zum Qualitätsmanagement haben wir Ihnen bereits anschaulich erläutert, wie die NEXUS-Lösungen Sie auf der Reise zum digitalen Krankenhaus unterstützen können. Eines haben die bisher beschriebenen Patientenfälle gemeinsam: die Behandlungsdaten sind revisionssicher im NEXUS / PEAGSOS Archiv gespeichert und können direkt im NEXUS / KISNG Workspace eingesehen werden. Darüber hinaus bieten die Enterprise Content Management (ECM) Funktionen von PEGASOS Unterstützung bei der Digitalisierung Ihrer dokumentenbasierten Prozesse in Medizin und Verwaltung.

 

NEXUS / PEGASOS

 

Patientenaufnahme gut vorbereitet

 

Doch zurück zu Herrn Helmsdorff, der zur operativen Entfernung der Marknägel und Platten aus seinem Unterschenkel ins Krankenhaus kommt. Seine ausgewählten Wahlleistungen hatten im PEGASOS ECM-System entsprechende Aufgaben ausgelöst, die zur Bearbeitung an den zuständigen Sachbearbeiter gingen. So konnte für den Aufenthalt von Herrn Helmsdorff alles wie gewünscht vorbereitet werden.

 

Über das Einweiserportal wurden bereits vor der Aufnahme im Krankenhaus Bilder und Befunde des Facharztes ans Krankenhaus übermittelt. Ein vergessener Arztbrief wird rasch vor Ort in der Aufnahme gescannt und in der digitalen PEGASOS Patientenakte abgelegt. Die bereits digital vorliegenden Akten und Bilder aus früheren Behandlungen stehen über das PEGASOS-Archiv zur Verfügung, so dass der operierende Arzt einen Blick auf die vollständige Behandlungshistorie werfen kann. Die radiologischen Bilder der Fraktur kann er sich über den im PEGASOS-System integrierten CHILI-Viewer in Original-DICOM-Qualität ansehen. Und auch der OP-Bericht der damals operierenden Spezialklinik ist dank etablierter IHE-Kommunikation direkt in der PEGASOS Patientenakte verfügbar und rundet das ganzheitliche Bild von unserem Patienten ab.

 

Vorteilhaft ist, dass der Arzt seinen individuellen NEXUS / KISNG Workspace nicht verlassen muss. PEGASOS fügt sich als Plug-in nahtlos in die moderne Benutzeroberfläche ein und gewährt Zugriff auf die Patienteninformationen aller angeschlossenen IT-Systeme.

 

Optionen nach der Entlassung

 

Nach der Entlassung wird – falls vorhanden – die Rest-Papierakte intern oder über einen Dienstleister gescannt und automatisch in die bestehende PEGASOS Patientenakte einsortiert. Bevor er nach Hause geht, möchte Herr Helmsdorff aber noch von seinem Recht auf Einsicht in die Patientenakte Gebrauch machen. Für die Klinikmitarbeiterin ist das dank PEGASOS nur ein Knopfdruck. Auch dem Patientenwunsch, zentrale Dokumente der Behandlung an die elektronische Gesundheitsakte (eGA) der Krankenkasse zu übertragen, kann mittels IHE-Funktionalität und PEGASOS EGA-Bridge einfach nachgekommen werden. Zu guter Letzt wäre auch das Löschen von Patienteninformationen gemäß EU-DSGVO auf Antrag für die Mitarbeiterin komfortabel und schnell umsetzbar.

 

Wenn der MDK anfragt

 

Seit das Klinikum eine vollständige und digitale Behandlungshistorie im NEXUS / PEGASOS System verfügbar hat, bekommt Herr Jakob im Reklamationsmanagement beim Eingang einer MDK-Prüfanfrage keine Schweißperlen mehr auf der Stirn. Er legt einfach direkt in der PEGASOS Patientenakte unter dem betroffenen Fall einen MDK-Fall an, importiert die Prüfanzeige und stellt die angeforderten Unterlagen in einem digitalen Aktenextrakt zusammen. Aufgaben zu Stellungnahmen kann er direkt aus dem MDK-Fall starten. Auf diese Weise kann er dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen ohne großen Aufwand fristgerecht Einsicht in die fraglichen Dokumente gewähren oder den Aktenextrakt sogar digital übermitteln.

 

Und was ist mit den administrativen Prozessen?

 

Nicht nur im medizinischen Bereich kann das NEXUS / PEGASOS ECM-System für das digitale Informationsmanagement genutzt werden. Gerade administrative Prozesse in einem Krankenhaus bergen großes Optimierungs- und Einsparpotential. Beispielsweise werden eingehende Papier- und PDF-Rechnungen sowie das neue XRechnung-Format mit PEGASOS vollständig digital verarbeitet. Der definierte Freigabeworkflow lenkt die Rechnung automatisiert und fristgerecht bis zur Buchung durch den Prozess. Die Finanzleiterin Frau Schwarz freut sich über drastisch verkürzte Durchlaufzeiten, Transparenz und Einsparungen durch Einhaltung der Skontifristen.

 

Mit dem digitalen Vertragsmanagement hat das Klinikum auch all seine Verträge, die damit zusammenhängenden Kosten sowie Kündigungs-, Garantie- und Wartungsfristen im Blick und kann diese aktiv steuern. Jegliche Korrespondenz oder Nebenabsprachen sind konsolidiert in der digitalen Vertragsakte abgelegt. Hinterlegte Zahlungspläne können sogar für die automatisierte Rechnungsfreigabe genutzt werden.

 

Weitere Fachlösungen wie die digitale Personalakte, die Projektakte, der digitale Posteingang, das freie Verwaltungsarchiv oder auch die E-Mailarchivierung unterstützen das Krankenhaus ebenfalls dabei, das Unternehmenswissen sicher und konsolidiert zu archivieren sowie Arbeitsprozesse in die digitale Welt zu überführen. Entsprechend der ONE / NEXUS Idee ermöglicht das NEXUS / PEGASOS ECM-System ganzheitliche digitale Prozesse von der Fachabteilung bis zum gesamten Krankenhaus.

 

Gerne zeigen wir Ihnen mehr - vereinbaren Sie noch heute einen Termin!


NEXUS / CURATOR: Qualitätsmanagement für Gesundheitseinrichtungen

26.03.2019

Auf der DMEA dreht sich für NEXUS in diesem Jahr alles um ganzheitliche digitale Prozesse, die den Patienten – einem roten Faden gleich – durch Ihr Haus führen. Aber was hat Qualitätsmanagement mit der Reise eines Patienten durch Ihr Krankenhaus zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel – auf den zweiten aber schon. Um es mit Henry Ford zu sagen: „Alles kann noch besser gemacht werden, als es gemacht wird.“ Und genau das ist die Aufgabe des Qualitätsmanagements! Die Qualität der Versorgung immer noch ein bisschen besser machen als am Tag zuvor.

 

QM für Gesundheitseinrichtungen

 

Und wie können Qualitätsziele erreicht werden? Analog zu anderen Organisationen entsteht auch in Krankenhäusern stetig neues Wissen, das die bisherigen Wissensbestände ergänzt oder ablöst. Dazu zählen fachliche Standards, zum Beispiel in der Pflege oder im Gerätehandling, ebenso wie organisationsbezogene Kenntnisse, etwa Verfahrensanweisungen und Prozessbeschreibungen. Dieses Wissen zusammenzuführen und verfügbar zu machen, ist Kern einer qualitätsgesicherten Patientenversorgung.

 

Mit NEXUS / CURATOR bieten wir Ihnen eine umfangreiche Softwarelösung, die exakt auf die Anforderungen des Qualitätsmanagements in Gesundheitseinrichtungen zugeschnitten ist. Kernstück ist die normgerechte Dokumentenlenkung. Darauf aufbauend kann das QM-System modular erweitert werden: Intranet, Risikomanagement, Meldewesen, Maßnahmenmanagement, Auditplanung, eLearning, Datenschutz- und Informationssicherheitsmanagement – um nur einige zu nennen. Das Ergebnis ist eine Wissensplattform für Ihre Gesundheitseinrichtung, von der letztlich auch der Patient profitiert.

 

Den Prozessen folgen

 

Um noch einmal auf den Weg des Patienten durch Ihr Krankenhaus zurückzukommen: Ein effizientes Qualitätsmanagement erfordert den Blick über die eigene Abteilung hinaus – und folgt den Prozessen, die Patienten in der Regel durchlaufen: Von der Aufnahme über diagnostische Verfahren, Laboranforderungen, therapeutische Maßnahmen, Medikation, Operationen, Pflegemaßnahmen bis zur Entlassung. Hier hilft ein zentrales QM-System, das dezentral gepflegt werden kann. In NEXUS / CURATOR kann die QM-Dokumentation entlang der Prozesslandkarte Ihres Hauses erfolgen. Damit erfüllen Sie nicht nur die Anforderungen der DIN ISO 9001:2015, Ihre Mitarbeiter finden sich und ihre täglichen Abläufe darin wieder.

 

Ganz im Sinne von „ONE / NEXUS“ ist das Qualitätsmanagement in NEXUS / CURATOR als Instanz zu verstehen, die dafür sorgt, dass der Patient sicher durch Ihr Krankenhaus geleitet wird. Das Risikomanagement sorgt dafür, dass Risiken erkannt und minimiert werden. Das Datenschutzmanagement bedeutet, dass Maßnahmen, die den Schutz personenbezogener Daten betreffen, umgesetzt und nachgehalten werden. Die Dokumentenlenkung stellt sicher, dass wichtige Informationen, die die Patientenversorgung betreffen, bei den entsprechenden Mitarbeitern ankommen und rezipiert werden. Die Liste ließe sich noch fortsetzen…

 

Wir freuen uns darauf, Ihnen auf der DMEA noch mehr zu zeigen. Vom 09.-11. April 2019 in Berlin. Infos und Termine gibt es hier!


NEXUS / SPEZIALBEFUNDUNG integriert im NEXUS / KISNG

19.03.2019

NEXUS / SPEZIALBEFUNDUNG powered by E&L steht für eine schnelle und flexible Befundunterstützung, intelligentes Bildmanagement, die vollständige Integration aller Medizingeräte sowie Einbettung in die gesamte IT-Infrastruktur (NEXUS KISNG, CHILI PACS, NEXUS / MARABU). So gelingt es – gemäß dem ONE / NEXUS Gedanken – Ihre klinischen Prozesse digital und ganzheitlich abzubilden.

 

NEXUS / SPEZIALBEFUNDUNG

 

Vollintegration in das NEXUS / KISNG: Ein Fallbeispiel

 

Frau Erika Mustermann leidet seit längerem unter starkem Sodbrennen und hatte deshalb bereits Ihren Hausarzt aufgesucht. Dieser verordnete Ihr zur Behandlung der Symptome säurehemmende Medikamente. Als Ihre Beschwerden sich nicht besserten, ließ Ihr Hausarzt sie an eine Klinik überweisen: Eine Endoskopie soll klären, ob eine Refluxösophagitis vorliegt.

 

Am Tag der Untersuchung werden die Patientendaten im NEXUS / KISNG vervollständigt, die Untersuchung steht terminiert im System bereit. Integriert in das NEXUS / KISNG lässt sich das Befundsystem von E&L direkt aus dem Termin aufrufen. Basisdaten, wie zum Beispiel Patienten-Stammdaten, Anamnese, Indikation und Voroperationen, werden ohne Umwege direkt in das Untersuchungsformular übernommen.

 

Geräteanbindungen

 

Die Herausforderung besteht nicht nur in der Anbindung der Geräte. Benötigt wird vor allem eine gute Prozesslösung für jeden einzelnen Untersuchungsraum.

 

Über eine Workflowanalyse analysieren wir gemeinsam mit den Kliniken individuelle Arbeitsabläufe und Anforderungen. Denn die Gerätelandschaft ist vielfältig, sowohl mit Blick auf die Hersteller als auch bezüglich der Anbindungsarten und den damit verbundenen Möglichkeiten. Standardschnittstellen wie das DICOM-Protokoll ermöglichen heute neben dem Versand von Bildern, Loops und einer Worklist auch einen hochmobilen Einsatz. Ein Beispiel in der Endoskopie ist die eigens entwickelte E&L-SmartBox-Lösung, bei der analoge Videosignale (SHVH, HD) von Endoskopietürmen „dicomisiert“ werden.

 

Der Befundprozess

 

Die Untersuchung beginnt, Frau Mustermann wurde bereits sediert und die Vergabe von Propofol von den Pflegekräften im Untersuchungsformular vermerkt. Der behandelnde Arzt beginnt mit der Endoskopie und nimmt im Verlauf Bilder und Videosequenzen auf. Diese werden automatisch an das Befundsystem gesendet.

 

Nach Beendigung der Untersuchung beginnt der Dokumentationsprozess für den Arzt. Mit wenigen Schritten erstellt er auf Basis von umfangreichen Textbausteinen und Auswahlmenüs einen klar strukturierten Befund. Grundlage ist die Standardterminologie nach neuesten DGVS-Kriterien. Weitere Standardterminologien anderer Fachgesellschaften, zum Beispiel DEGUM für die Ultraschalldiagnostik, bilden die Basis für die Befundung in weiteren medizinischen Fachbereichen. Die aufgenommenen Bilder und Videos können im Nachgang individuell bearbeitet werden. Hierzu stehen verschiedene Tools zur Verfügung: Etwa der Video Image DICOM Viewer (kurz: ViDiVi), der – basierend auf dem CHILI DICOM Viewer – eine breite Palette an Funktionen bietet, beispielsweise einen Bild-, Video- oder Loopvergleich. Mit E&L Paint 2.0 ist es möglich, aufgenommene Bilder mit hinterlegten Vektorgrafiken (z.B. Polypen) zu ergänzen.

 

Zurück zur Patientin: Der Verdacht einer Refluxösophagitis ist bestätigt und die Diagnose anhand der Textbausteine dokumentiert.

 

Abschluss und Datenrückübermittlung

 

Die deskriptive Untersuchung ist beendet, aus allen im Befundformular eingetragenen Informationen lässt sich abschließend der Befundbrief schnell und automatisch generieren. Mit wenigen Klicks können die ausgewählten Untersuchungsbilder eingefügt werden.

 

Der Befundbrief ist ein Aushängeschild der Klinik. Die Vorlage hierzu kann leicht an die jeweiligen Corporate Design-Vorschriften angepasst werden und überzeugt sowohl optisch als auch durch eine hohe inhaltliche Qualität.

 

Noch bevor die Patientin den Aufwachraum verlässt, ist die Station über die Ergebnisse der Untersuchung informiert. Das heißt der Befundbrief, alle Mediendateien sowie ICD-/OPS-Codierungen, die sich automatisch aus den Textbausteinen ableiten, werden an das NEXUS / KISNG übermittelt. Darüber hinaus werden Bilder/Videos und Loops zur Langzeitarchivierung an das CHILI-PACS und die Befunde an das NEXUS / MARABU ECM-System verteilt.

 

Gerne erläutern wir Ihnen anhand unserer Lösungen ein an Ihre Situation angepasstes Szenario. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin. Wir freuen uns, Sie auf der DMEA begrüßen zu dürfen.




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